Häuser in Holzrahmenbauweise
Kennzeichnend für diese Holzbauweise ist ein tragender Rahmen aus Holz in Kombination mit aussteifenden Beplankungen aus Holz- bzw. Gipswerkstoffplatten. Während die Steher der vertikalen Lastabtragung dienen, steifen die eingesetzten Werkstoffplatten das Gebäude aus. Voraussetzung für alle Konstruktionen ist die Verwendung von technisch getrocknetem Holz, welches die Maßhaltigkeit garantiert.
Die Dämmung aus Holzfaser wird im Rahmen zwischen den Stehern sowie je nach gewünschter Energieeffizienz auf der Außenseite des Rahmens angebracht.
Vorfertigung
- Die vierseitig gehobelten Holzelemente können auf der Abbundanlage vielseitig bearbeitet werden.
- Bei der Vorfertigung der Wandelemente werden die Steher zu einem Rahmen zusammengefügt und einseitig mit Holzwerkstoff- oder Gipsplatten beplankt.
- Der Rahmen wird innen zwischen den Stehern gedämmt.
- Die zweite Seite der Wandelemente wird beplankt. Auch die fertige Holzfassade kann problemlos vorgefertigt werden.
Montage
- Die vorgefertigten Elemente werden mittels LKW an die Baustelle gebracht
- Auf der Decke des Kellergeschosses werden die Schwellen für das erste Stockwerk verlegt. Diese Schwellen tragen die vorgefertigten Wände.
- In den nächsten Schritten werden Decken und weitere Stockwerke montiert.
- Durch die Montage des Daches kann der Baukörper geschlossen werden.
- Nun können sämtliche Installationen in der Installationsebene untergebracht werden.
- Sind die Installationen eingebaut, wird die Installationsebene gedämmt und mit Gipsplatten beplankt.
- Um Installationen und Bodenunebenheiten auszugleichen, wird eine Trockenschüttung eingebracht. Nun können schon die Fußbodenbeläge verlegt werden.
- Die Außenfassade kann sowohl verputzt als auch mit einer Holzschalung bzw. speziellen Fassadenplatten versehen werden.